Wirtschaft mit Zukunft – Unser Projekttag mit der Gemeinwohl-Ökonomie Bayern e. V.
Am 09.02.2026 tauschte die Klasse A10T35 den Werkstattalltag gegen neue wirtschaftliche Perspektiven. Im Rahmen eines Projekttages zur „Gemeinwohl-Ökonomie“ beschäftigten wir uns mit der Frage, wie ein faires und nachhaltiges Wirtschaftssystem aussehen kann.
Es war eine eindrucksvolle Erfahrung, die gezeigt hat, wie viel Spaß es macht, komplexe Themen durch Mitmachen und Erleben zu begreifen.
Vielseitigkeit und Austausch
Was den Tag besonders auszeichnete, war die Dynamik. Wir saßen nicht nur auf unseren Plätzen, sondern sind immer wieder aufgestanden, haben Runden gebildet und uns in ständig wechselnden Konstellationen ausgetauscht. Die Mischung aus spannenden Spielen, kurzen Filmen und Abstimmungen sorgte dafür, dass die Zeit wie im Flug verging. Besonders die Gruppenarbeiten waren abwechslungsreich: Mal wurden die Teams zufällig zusammengestellt, mal durften wir uns selbst finden, was für eine sehr lebendige Zusammenarbeit sorgte.
Highlight: Gründung einer eigenen Schokofirma
Besonders toll fanden wir alle, dass wir für einen Vormittag selbst zu Unternehmern werden durften. In Gruppen entwarfen wir Konzepte für ein eigenes Schoko-Gewerbe. Wir mussten uns einen Firmennamen überlegen, Preise berechnen und die Verkaufsmenge schätzen. Bei der anschließenden Auswertung wurde es spannend: Es ging nicht nur darum, wer den meisten Gewinn gemacht hat, sondern wir haben gemeinsam diskutiert, welche Gruppe mit ihrem Modell die meiste Zukunft hat. Die verschiedenen Arten der Vorstellung zeigten, wie viel Kreativität in unserer Klasse steckt. Runden konnten wir offen über unsere Gefühle zu diesen Fakten sprechen, was den Austausch sehr ehrlich und bodenständig machte.
Was macht ein gutes leben aus?
Für einige Lacher sorgte die Einführung der „Donut-Ökonomie“. Auf die Frage, was das sein könnte, kamen kreative Antworten wie „Dunkin’ Donuts“. Doch schnell verstanden wir den tieferen Sinn hinter diesem Modell für Mensch und Erde. In Partnergesprächen sammelten wir Aspekte zum Zweck des Wirtschaftens: Von „Überleben“, „Kleidung“ und „Dach über dem Kopf“ bis hin zu „Pharma“ und „Familie“. Die abschließende Diskussion über das Gemeinwohl war besonders tiefgründig. Wir sprachen über Sicherheit, Bildung und Infrastruktur. Ein Satz aus der Klasse blieb dabei besonders hängen: „Freiheit bringt einem nichts, wenn man keinen Frieden hat.“
Fazit
Das Projekt war für uns als Automobil-Zweig eine tolle Abwechslung. Wir haben auf verschiedenste Art gelernt, das Wirtschaft viel mehr ist als nur Geldverdienen. Es geht um uns Menschen, unsere Umwelt und darum, wie wir gemeinsam ein gutes Leben gestalten können. Ein rundum gelungenes Event, das uns viele neue Eindrücke vermittelt hat.
Das Projekt wurde gefördert durch ENGAGEMENT GLOBAL mit Mitteln des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung.
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