Städtische Berufsschule für
Finanz-, Immobilien- und Automobilwirtschaft

Schulprofil

 

Die Städtische Berufsschule für Finanz-, Immobilien- und Automobilwirtschaft befindet sich zusammen mit der Städtischen Berufsschule für Rechts- und Verwaltungsberufe im Schulgebäude in der Astrid-Lindgren-Str. 1 in München Riem.
Die Schule wird von Auszubildenden der Ausbildungsberufe Bank-, Investmentfonds-, Immobilien- und Automobilkaufrau/-kaufmann besucht. Für Bankkaufleute wird zudem ein DBFH-Ausbildungsgang in Kooperation mit der Fachoberschule Wirtschaft angeboten. Seit dem Schuljahr 2016/2017 werden darüber hinaus zwei Klassen im BvB in Zusammenarbeit mit dem Maßnahmeträger Kolping e.V. unterrichtet. Als Kooperationsschule für schulpraktische Studien betreuen wir seit 2004 Studenten der Wirtschaftspädagogik.
Im Schuljahr 2018/2019 werden 1770 Schülerinnen und Schüler in 71 Fachklassen von 49 Lehrkräften unterrichtet, davon 28 weiblich und 21 männlich. (28 in Vollzeit, 21 in Teilzeit) Das Kollegium setzt sich nahezu ausschließlich aus Diplomhandelslehrerinnen und Diplomhandelslehrer zusammen; zwei Gymnasiallehrkräfte vervollständigen das Lehrerteam.

Das Sprengelgebiet bei den Bankkaufleuten umfasst neben der Stadt München auch den Landkreis München, bei den Investmentfondskaufleuten den Regierungsbezirk Oberbayern und bei den Immobilienkaufleuten die Regierungsbezirke Oberbayern, Niederbayern und Schwaben. Zum Sprengel des Ausbildungsberufes Automobilkaufleute, der sich erst seit dem Schuljahr 2018/2019 an der Schule befindet, zählen neben der Landeshauptstadt München auch der Landkreis München und weitere Landkreise Oberbayerns. [mehr]

Die Beschulung in den drei Ausbildungsberufen Bank-, Investmentfonds- und Immobilienkaufleute erfolgt in Form des Blockunterrichts. Automobilkaufleute sowie die Schülerinnen und Schüler der BvB-Klassen werden im Tagesunterricht beschult. 94,3 % der Schülerinnen und Schüler haben einen höheren Bildungsabschluss (Mittleren Schulabschluss bzw. Hochschulzugangsberechtigung). Der Anteil der ausländischen Schülerinnen und Schüler beträgt 11,5 %.

In zwei unserer vier Ausbildungsberufe gelten lernfeldorientierte Lehrpläne. Die Struktur der Lehrpläne betont die Ganzheitlichkeit bei der Organisation der Lernprozesse, durch die auch verstärkt der Vermittlung überfachlicher Qualifikationen Rechnung getragen wird. Moderner und zeitgemäßer Unterricht soll neben der Vermittlung von fachlichen Kenntnissen insbesondere die Handlungskompetenz der Auszubildenden fördern und ein begabungsdifferenziertes Lernen in den nach Dauer des Ausbildungsvertrages bzw. nach schulischer Vorbildung zusammengesetzten Klassen ermöglichen. Bedarfsgerecht und bezogen auf den jeweiligen Ausbildungsberuf wird unser Unterricht im Rahmen des sogenannten Plusprogramms erteilt. Auf freiwilliger Basis können Schülerinnen und Schüler darüber hinaus an Maßnahmen zur berufssprachlichen Förderung sowie an der KMK Englisch-Zertifikatsprüfung teilnehmen.

Die Vermittlung der notwendigen Schlüsselqualifikationen ist ein großes Anliegen der Schule. Schulleitung und Kollegium schätzen Transparenz und arbeiten vertrauensvoll zusammen.

Auf ein positives Feedback von Schülerinnen und Schülern, Ausbildungsbetrieben, Fachverbänden und der IHK sowie HWK wird besonders Wert gelegt. Die Kontaktpflege zu den dualen Partnern, zum Beispiel über Verbindungsstellensitzungen, Ausbilderinformationsveranstaltungen, Betriebebefragungen etc., nimmt einen hohen Stellenwert ein. Über die Homepage wird die interessierte Öffentlichkeit über die Aktivitäten an der Schule informiert.

Der Unterrichtsalltag wird ergänzt und begleitet von einem Qualitäts- und Sicherungsprozess (QSE), der einerseits das Leitbild der Schule, andererseits die Entwicklung in den Qualitätsfeldern Lehren und Lernen, Lebensraum Klasse und Schule, Schulpartnerschaften und Außenbeziehung, Schulmanagement und die Personalentwicklung stets im Auge behält. Ein entsprechendes QSE-Team erarbeitet für jedes Schuljahr Zielvereinbarungen zu erforderlichen oder gewünschten Themen dieser Qualitätsfelder, die nachhaltig überprüft und gemeinsam mit der Schulleitung umgesetzt werden. Externe Bestandsaufnahmen (Audits) wurden in den Schuljahren 2010/2011 sowie 2014/2015 mit durchweg positiver Würdigung durchgeführt, ein drittes Audit ist für das Schuljahr 2019/2020 vorgesehen. Schrittweise setzt die Schule die Empfehlungen des zweiten QSE 2.0-Audits um. Dabei sind die methodisch-didaktische Gestaltung des Lernfeldunterrichts, die Integration der neuen Medien in den Unterricht und die Organisationsentwicklung mit Nutzung der Kommunikationsplattform Fronter sowie web-untis besondere Handlungsschwerpunkte.