Spende aus dem Flaschenpfandprojekt



Kurz nach den Faschingsferien war es soweit: die Grenze von 2.000 Euro wurde mit eingesammelten Pfandflaschen erreicht. Also grübelte das Pfand-Team, wohin das Geld diesmal gehen sollte. Worauf man sich schnell einigen konnte: Brunnen- und Schulbau in einem unterentwickelten Land.

Dann war die Malawi-Hilfe Schwindegg schnell gefunden: ein privater Verein, dessen Vorsitzender Herr Kress  selbst regelmäßig dorthin fliegt
und die Unterstützung koordiniert. Er kam am 19.03.24 persönlich zur Spendenübergabe vorbei und brachte dem Pfand-Team und einigen
Klassen in einem gut einstündigen Vortag das Land näher: Malawi. Malawi ist ein landschaftlich wahnsinnig schönes, aber sehr unterentwickeltes Land. Es gibt kaum Industrie und von den 20 Mio. Menschen haben nur ca 12% einen Stromanschluss und 80% leben von dem, was sie selber anbauen.

Vor allem aber zeigte er uns, was mit unserem Geld geschieht: eine ganze Dorfgemeinschaft soll vom Ausbau der Schule und einem Brunnen profitieren. Der Brunnen der Schule versorgt auch die Umgebung.  Die Bauern aus dem Dorf haben dann auch ein Einkommen, da sie Lebensmittel für die Schulspeisung für 2.000 Kinder anbauen und verkaufen können. Und natürlich profitieren die Kinder von einer Schule, die sich nicht nur um ihre Bildung, sondern auch um ihre Versorgung kümmert. Dazu werden Näh- und Landwirtschaftskurse angeboten, so dass sich langfristig das Dorf ohne fremde Hilfe selbst helfen kann.

Hier ist unsere 2.000 Euro-Spende gut angelegt.

(Von rechts: das Pfand-Team der Automobil-Kaufleute mit dem Schulleiter Herrn Eggen, Konrad Kress von der Malawi-Hilfe Schwindegg (mit Geschenk für uns) und den betreuenden Lehrkräften Frau Hegmann und Herr Leberl.)



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